Archiv für Juni 2008
Die WAZ bewegt sich!
Pro NPD REP-Mitte
Gelsenkirchen, 27.06.2008, Von Lars-Oliver Christoph
Bewegung am ganz rechten Rand: Flugblätter, Kandidaturen, Kundgebung. Demokratische Initiative reagiert„Etablierte Treffpunkte der rechten Szene sind in Gelsenkirchen nicht bekannt“, sagte jüngst Polizeipräsident Rüdiger von Schoenfeldt im Rat. Und es gibt auch keinen guten Grund, diese Aussage in Frage zu stellen. Unzweifelhaft ist aber auch, dass es in den vergangenen Wochen und Monaten auf der politisch-organisatorischen Ebene am ganz rechten Rand zum Teil sehr intensive Aktivitäten gegeben hat – allen voran bei Pro Gelsenkirchen. Die Rechtspopulisten um den Ex-REP und amtierenden Stadtverordneten Kevin Gareth Hauer haben sich mit Blick auf die Kommunalwahl zur vermeintlichen Profilierung auf den geplanten Bau einer Moschee in der Schüngelbergsiedlung gestürzt. Diese Spielwiese ist wohl auch dringend nötig – spielt Hauer als passiver Hinterbänkler im Rat der Stadt doch noch immer eher die Rolle eines Schülerpraktikanten als die eines gewählten Politikers, der Bürgerinteressen vertritt. Den Rest des Beitrags lesen »
Warheit und Lüge
Kevin sagt:Lügen und Falschbehauptungen im Vorfeld des Anti-IslamisierungskongressesDie gut geölte Propagandamaschinerie gegen pro Köln und pro NRW läuft derzeit wieder auf Hochtouren. Von diversen linksextremen Gruppierungen werden Lügen und Falschbehauptungen über den Anti-Islamisierungskongreß der pro-Bewegung im September in Köln gestreut, die von uns nicht wohl gesonnenen Medien – gerade auch im Internet – begierig aufgegriffen werden. So schaffte es zum Beispiel eine bizarre Falschmeldung aus dem Internet über „ausländische Holocaustleugner auf dem Anti-Islamkongreß“ sogar in die Tagespresse, während an anderer Stelle fälschlicherweise behauptet wird, daß die große öffentliche Abschlußkundgebung nicht auf dem Kölner Roncalliplatz stattfinden würde.Beide Behauptungen sind völlig aus der Luft gegriffen und werden wieder einmal ein juristisches Nachspiel haben – wie leider viel zu oft in der Vergangenheit. Denn bekanntlich schweigen die meisten „politisch korrekten“ Medien, allen voran die Kölner DuMont-Zeitungen (Stadt-Anzeiger, Rundschau, Express) pro Köln und pro NRW entweder tot – oder es gibt unfaire und einseitige Hetzartikel. Eine sachlich-kritische Auseinandersetzung mit unseren Inhalten gibt es praktisch gar nicht, ebenso wenig wie normale Interviews mit unseren Vertretern. Und immer wieder werden sogar falsche Tatsachenbehauptungen in den Medien über uns verbreitet, gegen die wir uns in zeitraubenden und kostenintensiven Prozessen wehren müssen. Den Rest des Beitrags lesen »
Pro-Mittelstand
Vor Monaten hat sich aus Pro-NRW heraus der „Mittelstand pro NRW“ gegründet. Laut Pro-NRW Webseite glaubt man, mit dem Kölner Rechtsanwalt Jürgen Cloth „einen hervorragend qualifizierten und kommunikationsstarken Partner gefunden zu haben“. Mit dem man „einen weiteren Professionalisierungsschub in unserer Politik“ erreichen möchte möchte. Nun, das ganze ist schon Monate her und es wurde Zeit mal zu schauen, wie professionell und „kommunikationsstark Jürgen Clouth tatsächlich ist!
Ein Blick auf die vorhandene Webseite bringt allerdings nur Ernüchterung. Man fühlt sich irgendwie verarscht
Ein völlig dilettantischer Internetauftritt ist dort zu sehen, mit wirren Verschwörungstheorien und Hetze gegen alles, was auch nur irgendwie politisch links ist – oder scheint. Nun, billig hingeklatschte Internetauftritte sind wir von dem Pro-Bewegungs-Verein ja gewohnt, siehe die Webseite von K.G. Hauer, aber diese ist noch wesentlich schlechter gemacht.
Man fragt sich, wenn diese Pappnasen eigentlich mit solch einer Vorstellung beeindrucken wollen? Zumal es inhaltlich sogar noch wirrer ist als optisch. Da werden demonstrierende Schüler aus NRW als Linke und Kommunisten abgestempelt, Lehrer, die sich gegen die Verteilung von Flyern an Kindern wehren, werden gefilmt und die Krönung ist, dass sich diejenigen, die den Dreck verteilen, auch noch über eben diese Kinder beschweren! Den Rest des Beitrags lesen »
Achtung…
Neues im Pressearchiv
Der möchtegern Bürgermeister als Lügenbaron!
Nachdem wieder einmal die Türken hupen und kreischend durch Gelsenkirchen fahren durften, hat sich in der Zwischenzeit einiges zum Thema Moscheebau ereignet.
Die SPD hat mittlerweile erkannt, dass die Wahlen vor der Tür stehen. Der „Bezirksbürgermeister“ Nord meinte sogar, dass die Moschee dort nicht gebaut werden solle (laut WAZ).
Dazu der Gelsenkirchener Pro NRW Vorsitzende Hauer: „Die SPD lügt und betrügt, solange ein Erfolg in Aussicht steht. Der Wähler wird solange getäuscht, bis die Wahl vorbei ist. Danach zeigt man sein wahres Gesicht.“
Und in der Tat: Im nächsten Jahr sind Kommunalwahlen und die SPD will nicht auf die Stimmen der Schüngelbergsiedlung verzichten. Aber wie sieht es nach der Wahl aus?
Die Moschee wird gebaut; die Wahl ist vorbei. Und der Wähler steht mal wieder auf der Strecke. Den Rest des Beitrags lesen »
Phobie
Islamisierung und Türkisierung in Deutschland stoppen!
Nach der Kölner Rede des islamistischen türkischen Ministerpräsidenten Erdogan weiß jeder, dass die Islamisierung und Türkisierung Deutschlands ein mit hoher Priorität vorangetriebenes Projekt der Türkei, also eines fremden Staates, ist. Die Türkei unterhält auf Regierungsebene ein „Amt für religiöse Angelegenheiten“, dessen Haushaltsmittel größer sind als die aller anderen Ministerien mit Ausnahme des Militärhaushalts.Bei dieser Behörde sind die Träger der Religion, die Imame, als Staatsbeamte zu zig Tausenden angestellt. Hunderte von ihnen werden alljährlich mit Zustimmung der Bundesregierung nach Deutschland geschickt und bleiben dort mehrere Jahre. Sie indoktrinieren in uns fremder Sprache die hier lebenden Muslime im Sinne der türkischen Staatsideologie; selbst die sogenannten Freitagsgebete werden von Ankara vorgegeben. Die Imame haben demzufolge keinerlei eigenständigen Spielraum; sie verkünden ausschließlich die Botschaft ihrer Auftraggeber.
Über eine außerordentlich machtvolle staatliche Organisation namens DITIB bauen in Nordrhein-Westfalen nicht etwa hier ansässige autonome Muslim-Gemeinden, sondern der türkische Staat eine Großmoschee nach der anderen, so wie sie es zum Beispiel in Köln-Ehrenfeld versucht wird. Die DITIB wird unter Verstoß gegen diplomatische Regeln von der türkischen Botschaft in Berlin gesteuert und mischt massiv in der bundesdeutschen Innenpolitik mit. Diese verkündet einen sogenannten Staatsislam und damit die in Deutschland vom Grundgesetz ausdrücklich verbotene Einheit von Religion und Staat. [...ich kürze den Schund mal hier...]
Ach, Kevin! Erst schaust Du dir deine Parolen bei der DVU ab und jetzt nutzt Du sogar Texte von der JF
http://www.jf-archiv.de/archiv08/200803011158.htm [wer mehr zur JF wissen will möge mal hier klicken:
http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit ] Den Rest des Beitrags lesen »
Kurzer Hinweis
Der Blog: http://danage.wordpress.com/ wird ab sofort nicht mehr weiter betrieben! Für Fragen: Tikvahge[at]googlemail[dot]com. Falls dieser Blog mal nicht erreichbar sein sollte, bekommt ihr dort immer eine neue Adresse! Des weiteren kann man mich auch anpingen, wenn man schon entsprechende Artikel schreibt!
T.
Weitere Lügen von Pro-Köln
Linke Gossen-Proleten
Kevin – mal wieder allein zu Haus - sagt:In der letzen Zeit mehren sich Einträge in sogenannten „blogs“ im Internet. Diese „blogs“ werde in der Regel als öffentliches Tagebuch definiert. Mit dem Erfolg von Pro NRW haben die etablierten Politiker anscheinend ein Problem. Pro NRW greift die Themen auf, die wirklich interessant sind und vor allem die „Volksseele“ trifft. Pro NRW wird im nächsten Jahr auch in Gelsenkirchen zur Kommunalwahl antreten. Je mehr Vertreter von Pro NRW in den Stadtrat einziehen, desto mehr etablierte „Politiker“ verlieren einen Sitz im Stadtrat und vor allem Geld. Um Gerüchte zu verbreiten, bedient man sich dubiose Subjekte, die diese Gerüchte streuen sollen. Anstatt sich um einen sozialversicherungspflichtigen Beruf zu kümmern, sitzen diese Subjekte anscheinend stundenlang vor dem Rechner und erstellen „blog“, um Unwahrheiten zu verbreiten. Diese linken Gossen-Proleten bedienen sich dabei der „Fäkalsprache“ und plumpen Anschuldigungen. Diese „blogs“ werden in der Regel über ausländische Anbieter ins Netz eingestellt. Dadurch versuchen diese Personen, unerkannt zu agieren. Und warum wollen diese Personen unerkannt agieren? Damit man die Lügen rechtlich nicht richtig stellen kann. Jede seriöse Internetseite hat ein ordentliches Impressum mit einer Post- bzw. Hausanschrift, um evtl. Beschwerden anzunehmen. Diese „blogs“ haben in der Regel keinerlei Anhaltspunkten eines Impressums. Damit erreicht man, dass ein Anwalt bzw. die deutsche Justiz keinerlei Schriftstücke zustellen kann. Somit sind diese „Blogger“ lediglich feige Subjekte, die in einer realitätsfremden Welt leben, um andere Menschen zu diskreditieren und Lügen über das Internet zu verbreiten. Da kann man eigentlich nur Mitleid haben.
Pro NRW wird weiterhin „Flagge“ zeigen und den Bürger über die Missstände in Gelsenkirchen und NRW aufklären. Wir verstecken uns nicht im Internet sondern verteilen auf der Straße, am Bürger, Flugblätter. Pro NRW stellt sich auch nicht hin und „pinkelt“ die Nationalflagge an oder startet Initiativen wie „Fans gegen Deutschland“ und feiern jedes Tor gegen die Deutsche Nationalmannschaft und singen „nie wieder Deutschland“.
Gelsenkirchen, den 18.06.2008
„In der letzen Zeit mehren sich Einträge in sogenannten „blogs“ im Internet. Diese „blogs“ werde in der Regel als öffentliches Tagebuch definiert“ Den Rest des Beitrags lesen »
Kevins alltäglicher Wahnsinn
Anarchie oder Scharia in Gelsenkirchen? Die deutsche Seele muss schon einiges über sich ergehen lassen. So wie den gestrigen Abend: Bis in die „Puppen“ wurde gehupt, gegrölt einfach nur Lärm gemacht. Und warum?
Ein Fußballspiel. Die Türkei kam lediglich eine Runde weiter. Mittlerweile muss man sich fragen, wo man lebt. Gestern hatte Gelsenkirchen nichts mehr mit einer deutschen Stadt gemeinsam; man fühlte sich wie in einer türkischen Stadt. Und die Polizei? Ist machtlos. Das Gesetz? Ist machtlos. Der „gemeine“ Deutsche kann nicht schlafen, muss evtl. am nächsten Tag zur Frühschicht oder am gleichen Abend zur Nachtschicht- er kam nur nicht pünktlich an. Und was sagt man seinem Chef? „Chef, ich bin heute zu müde; gestern haben die Türken ein Fußballspiel gewonnen.“ Wie würde ihr Chef antworten? Und der Polizei?
Hat schon morgens verkündet, nicht gegen feierenden Fans zu unternehmen; der Bürger solle doch Verständnis haben.
Wie viel Verständnis soll der deutsche Bürger noch haben? Der Polizeisprecher Kordts sprach sogar davon, dass man „kurze“ Ruhestörungen hinnehmen müsste. Kurze vielleicht- aber keine stundenlangen Ruhestörungen!„Das ist Anarchie- in einem fremden Land hat man sich an die Gesetze anzupassen und diese zu respektieren. Und wenn dann noch die Ordnungskräfte nicht in der Lage sind zu reagieren, haben wir die totale Anarchie!“, so der Kreisvorsitzende Hauer. Der Pro 7 Text titelte: „Autocorso Alarm!“ Ein Indiz für die Handlungsunfähigkeit des deutschen Staats gegenüber „ausländischen Gästen“. Wer stundenlang ausgelassen feiern will, kann dies auch tun- aber bitte in seinem Land. Was kommt morgen? Die Scharia als zweites Gesetz in Deutschland?
Den Vogel abgeschlossen hat aber schon Freitag der Gossenjournalismus der WAZ. Auf der Titelseite des Gelsenkirchener Lokalteils stand: „254 Notrufe nach dem Türken-Sieg“. Der Höhepunkt dazu war der Kommentar. Dabei verstand die WAZ nicht, wieso sich die Gelsenkirchener von lärmenden Türken belästigt fühlten. Es wurde der Notruf der Bürger sogar in Frage gestellt. Haben jetzt feiernde Türken mehr Rechte als deutsche Bürger, die in den abends ihre Ruhe haben wollen, im eigenen Land? Interessant ist auch die Aussage der Polizei gegenüber der WAZ: „Wir wollen keine Spielverderber sein.“ Pro NRW setzt sich für Sicherheit und Ordnung in den Städten ein. Wie sieht es in anderen Städten aus? In Bonn war es z.B. relativ ruhig. Wir sagen NEIN zur „Multi Kulti Religion“ in Gelsenkirchen! P.S. Für die nächsten Spiele kann den Deutschen nur noch ein ordentliches „Stoßgebet“ helfen, aber leider nicht die deutschen Gesetze! Und was werden die Kommunisten von „Die Linke“, MLPD etc. machen? Wahrscheinlich kräftig mitfeiern und hupen. Sie finden den Moscheebau in Gelsenkirchen ja auch super…
Gelsenkirchen, den 16.06.2008
Lieber Kevin,
der Gossenjournalismus-verursachende WAZ Konzern bietet dir und deinen Jüngern immerhin eine Plattform für den Müll den ihr so von euch gebt! Übrigens, heute Nacht, überall hupende Autos, seit Stunden. Was mache ich nur? Was tust Du? Schreibst Du darüber auch? Ach nein, das sind ja keine Türken, sondern „aufrechte Deutsche“.
Kevin, warum gibst Du nicht auf, hm? Deine Einbahnstraßen-Polemik interessiert hier niemanden…Deine Zeit läuft ab, Kevin!
Die neue Rechte
Das Strickmuster der Pro-Bewegung
Das Strickmuster der Pro-Bewegung
VON DETLEF SCHMALENBERG
http://www.ksta.de/html/artikel/1193144155719.shtml
Wer mit Andreas Akwara spricht, braucht selbst nicht viel zu sagen. Über Marktwirtschaft, die globalisierte Welt, die erste Stufe der Steuerreform, Backstuben und Heuschrecken redet er. Ohne Punkt und Komma, immer munter drauflos.
Der Irak-Krieg beispielsweise, da ist er sich „ganz, ganz sicher“, der hätte schon mit einfachsten Maßnahmen verhindert werden können. US-Präsident Bush hätte den Kontrahenten Saddam Hussein nur mal einladen sollen, „ein Wochenende, die Frauen hätten sich kennengelernt, wären zusammen Essen gegangen, man hätte vielleicht noch ein Fußballspiel USA gegen den Irak organisiert.“
Oder die Armut auf der Welt. Es gebe nur ein einziges Mittel, den Bürger „vor der Ausbeutung des Kapitals“ zu schützen, sagt Akwara. Seine Vorstellungen konkretisiert er im Internet, nur mäßig geleitet von korrekter Rechtschreibung: Produkte wie beispielsweise „Teigwahren“, Obst und Gemüse, Kartoffel oder Windeln, nicht aber „jeweilige Luxusartikel z. B. Kaviar bei Fischprodukte“, müssten „als gemeinnützig“ erklärt werden. Seine revolutionären Vorstellungen würde er gerne in einer Runde mit Staatschefs erörtern, sagt Akwara. Denn „irgendwie“ habe er das Gefühl: „Du weißt doch, wie es eigentlich gehen müsste.“ Das Blöde nur: „Ich kann mich aber nirgendwo mitteilen.“
Nun ja, ganz so aussichtslos ist die Lage auch wieder nicht. Denn „Teigwahren“-Experte Akwara, der im November vergangenen Jahres die „sozialkapitalistische“ Bürgerbewegung Duisburg gründete, hat mittlerweile ein überregionales Forum gefunden. Im September 2007 ist er der Organisation „Pro NRW“ beigetreten. Krankenpfleger Akwara, der nach eigenen Angaben „sphärische Elektromusik“ macht („Eigentlich bin ich Komponist“), ist mittlerweile als Beisitzer in den Vorstand der rechtsextremen Organisation gewählt worden.
Maßgeblich beeinflusst wird die Vereinigung von Funktionären des Vereins „Pro Köln“, die vom Verfassungsschutz unter der Rubrik „Rechtsextremismus“ geführt wird und im Kölner Stadtrat mit fünf Abgeordneten vertreten ist. Die rechten Aktivisten wollen hoch hinaus. Um 2009 NRW-weit bei der Kommunalwahl und 2010 auch bei der Landtagswahl antreten zu können, wurde im Februar 2007 der Verein „Pro NRW“ gegründet. Den Vorsitz übernahm der „Pro Köln“-Vorsitzende Markus Beisicht.
„Konsequente Basisarbeit“ sei der „Schlüssel zum Erfolg“, hieß es auf der Gründungsveranstaltung. Seitdem wurden einige „Kreisverbände“ initiiert, beispielsweise in Bottrop, Gelsenkirchen, Bonn, Oberberg, Nettetal oder Warendorf bei Münster. Die Bewegung versucht, das unbewohnte Niemandsland zwischen CDU und NPD mit scheinbar bürgerlichem Engagement zu besetzen. Der Bonner Parteienforscher Frank Decker beziffert diesen Bereich auf „weit über fünf Prozent der Wähler“. Bundesweit sind laut einer Forsa-Umfrage sogar 13 Prozent der Wähler anfällig für rechtsradikale Parolen.
Ob gerade „Pro NRW“ in näherer Zukunft über die Kraft verfügt, landespolitisch eine Rolle zu spielen, scheint zweifelhaft. Der Kölner Politikprofessor Christoph Butterwegge jedenfalls ist skeptisch. Nordrhein-Westfalen habe „einfach nicht die Tradition, Rechtsextremisten ein Forum zu bieten“. Der Partei fehle zudem der Unterbau, es gebe keine „vorzeigbaren Leute“.
Als „Beauftragte“ in den einzelnen Städten sind laut einer Studie der „Arbeitsstelle Neonazismus“ der Fachhochschule Duisburg Aktivisten vom rechten Rand der Republikaner, ehemalige Anhänger der Schill-Partei oder aber politische Irrlichter wie der Duisburger Andreas Akwara rekrutiert worden. Einen Erfolg der Partei bei Landtagswahlen halte auch er „auf absehbare Zeit für ausgeschlossen“, sagte Alexander Häusler, Sprecher der Forschungsstelle.
„Die eigentliche Gefahr“ bestehe auf kommunaler Ebene, warnt Butterwegge. Wenn es „Pro NRW“ gelinge, sich den Anschein zu geben, Bürgerinteressen zu vertreten, seien „punktuelle Wahlerfolge denkbar“. Schließlich sei es Rechtsextremen in NRW bereits zwölfmal gelungen, in Kommunalparlamente vorzudringen.
Die Kölner Rechtsextremen, die Schlüsselpositionen bei „Pro NRW“ besetzen, haben eine „politische Marktlücke“ entdeckt, mit der sie in den landesweiten Wahlkampf ziehen werden: „So wie in Köln werden wir in ganz Nordrhein-Westfalen gegen Moschee-Bauten, Minarette und Muezzin-Ruf mobil machen“, kündigte Beisicht an: „Pro NRW wird die Anti-Islam-Partei werden.“
Das Wählerpotenzial für eine antiislamische Partei ist durchaus vorhanden. Seit Jahren registriert das Team des Bielefelder Forschers Wilhelm Heitmeyer in Untersuchungen einen kontinuierlichen Anstieg der Ablehnung und Angst vor Muslimen, ihrer Kultur und ihren politischen und religiösen Aktivitäten. Die Angst vor einer „Überfremdung“ ist demnach seit 2003 von 31 auf 39 Prozent gestiegen.
Stimmungen wie diese werden von der „Pro-Bewegung“ gerne aufgegriffen. Anschließend versucht man sogar, sich an die Spitze des angeblichen Widerstandes zu setzen. Da es neben „Pro NRW“ auch noch die Partei „Pro Deutschland“ gibt, die von dem Kölner Rechtsextremen Manfred Rouhs angeführt wird, wird bisweilen auch außerhalb Nordrhein-Westfalens agitiert. In Berlin beispielsweise oder in München, Hannover und dem Hochtaunuskreis.
„Der Erfolg hängt schließlich davon ab, ob man die Bürger in Angst und Schrecken versetzen kann“, so Butterwegge. Die etablierten Parteien würden zu defensiv mit diesem Phänomen umgehen. Weil zudem noch viele Bürger glauben würden, sie hätten es tatsächlich mit einer richtigen Bürgerbewegung zu tun, müsste klar gemacht werden, „dass hier gestandene Rechtsextremisten im demokratischen Deckmäntelchen auf Stimmenfang gehen“.
Um mögliche Wähler nicht zu verschrecken, sind die Pro-Verantwortlichen peinlich darauf bedacht, den Anschein zu erwecken, man gehöre zur bürgerlichen Mitte. Wer genauer hinsieht, stellt jedoch fest, dass es zahlreiche Kontakte zu ultrarechten Gruppierungen gibt.
In den vergangen Jahren beispielsweise waren bekannte Neonazis und NPD-Kader immer wieder mal auf Demonstrationen von „Pro Köln“ oder dessen politischem Vorgänger „Deutsche Liga für Volk und Heimat“. Auf europäischer Ebene streben die Pro-Verantwortlichen eine enge Zusammenarbeit mit der österreichischen „FPÖ“ und dem belgischen „Vlaams Belang“ an, die in ihren Ländern wegen ihrer rassistischen Politik in der Kritik stehen. Und im September 2007 verabschiedete „Pro NRW“ unter anderem mit DVU und NPD, die vom Verfassungsschutz als demokratiefeindlich eingestuft werden, eine Erklärung der extrem rechten Fraktion „ITS“ im Europaparlament. Mit am Tisch saß beispielsweise der NPD-Politiker Udo Pastörs, der Adolf Hitler als einen Mann gewürdigt hat, der in vielen Bereichen positive Akzente gesetzt habe.
Auch auf nationaler Ebene gab es immer wieder rechtsextreme Berührungspunkte. Im Januar 2003 beispielsweise gewährte die damalige „Pro Köln“-Vorsitzende Judith Wolter, heute Vorsitzende der Ratsfraktion, der NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ ein ganzseitiges Interview. Ein Jahr zuvor hatte sie ein Grußwort auf dem Bundeskongress des NPD-Jugendverbandes „Junge Nationaldemokraten“ gesprochen. Und im Frühjahr 2006 ließ sie sich von der „Deutschen Nationalzeitung“ interviewen, dem Hausblatt der als rechtsextremistisch eingeschätzten „Deutschen Volksunion“.
Für „Pro NRW“ fungiert Wolter heute als Schatzmeisterin. Ihr Vorsitzender Markus Beisicht gab dem NPD-Blatt „Deutsche Stimme“ im Juli 2007 ein Interview. Der Leverkusener Rechtsanwalt ist wiederholt für Mandanten aus dem rechtsextremen Umfeld wie beispielsweise den Kölner Neonazi Axel Reitz aufgetreten. Auch das Pro-NRW-Vorstandsmitglied Andre Picker vertritt Mandanten vom ultrarechten Rand. Momentan verteidigt der Dortmunder Rechtsanwalt unter anderem den Sänger der Neonaziband „Weisse Wölfe“.
Es geht um Videos und CDs, die 2002 in Kopenhagen aufgenommen wurden und volksverhetzende Liedpassagen wie „Wartet ihr Brüder, jetzt kommt die Rache – Juda verrecke und Deutschland erwache“ und „Ihr tut unserer Ehre weh, unsere Antwort: Zyklon B“. Vor dem Amtsgericht Dortmund muss demnächst geklärt werden, ob die CDs auch für den deutschen Markt bestimmt waren. Nur dann wäre eine Verurteilung vor einem deutschen Gericht möglich.
Dieter Danielzick aus Troisdorf ist als stellvertretender Parteivorsitzender ein weiterer Repräsentant von „Pro NRW“. Der 61-jährige Wirt und Immobilienmakler, der die Bundesrepublik „vom Islam überrannt“ wähnt, ist gleichzeitig Generalsekretär des „Bündnis für Deutschland“ (BfD), laut nordrhein-westfälischem Verfassungsschutz eine „fremdenfeindliche, vorurteilsschürende“ Splitterpartei „des rechtsextremistischen Spektrums“.
Auf der Homepage dieser obskuren Organisation wird unter anderem das Buch „Freimaurersignale in der Presse“ empfohlen. Im Klappentext heißt es, ungefähr neun Zehntel alle geheimen Nachrichten und Befehle der „Synagoge Satans“, gemeint sind die Freimaurer, würden „über die Massenmedien, hauptsächlich durch Signalphotos in der Presse, weitergegeben“. Nur wer diese „Geheimsignale kennt und sorgfältig beachtet“, könne erfahren, „was in Politik, Wirtschaft, Kultur und sogar Sport (!) wirklich gespielt wird“.
Bleibt zu hoffen, dass die verschlüsselten Signale zumindest bei „Pro NRW“ angekommen sind. Bei deren „Anti-Islamisierungskampagne“ jedenfalls soll in Nordrhein-Westfalen schwerpunktmäßig in Duisburg und Gelsenkirchen agitiert werden. In Gelsenkirchen, wo der von den Republikanern ausgeschlossene Kevin Hauer für die Pro-Bewegung antritt, sorgen die Aktivitäten der Rechtsextremen bereits für reichlich Aufregung.
Den Plan von Pro-Statthalter Hauer, am 4. November im Ratssaal eine Anhörung zum angeblichen „Scheitern des multikulturellen Experiments im Ruhrgebiet“ durchzuführen, findet Oberbürgermeister Frank Baranowski zwar „unerträglich“. Die Veranstaltung jedoch, für die zahlreiche linke Gruppen zu Gegenveranstaltungen aufgerufen haben, kann er wegen der bestehenden städtischen Satzungen wohl nicht verhindern.
Auch der Duisburger Pro-NRW-Aktivist Andreas Akwara, der die Welt mit seinen revolutionären „sozialkapitalistischen“ Ideen vor dem Untergang retten will, hat zum Widerstand gegen „orientalische protzige Großmoscheen“ geblasen. Die Situation erfordere „nun eine starke Hand“. Und dass er der Richtige für die Krise ist, daran hat Akwara keine Zweifel.
Neues von Pro Gelsenkirchen
Über das Internetcafe an der Turfstraße/ Ecke Buerer Straße mehren sich die Beschwerden.Wenn andere schlafen drehen Migrantenbanden erst richtig auf. Mehrere Anwohner berichteten über massive Lärmbelästigungen. Dabei führen sich 2-3 jugendliche Migranten auf, als wäre sie ein ganzer Mob. Bei den 2-3 Personen bleibt es nicht. In nur einigen Minuten vermehren sich die Ruhestörer rasant.Der Mob pendelt zwischen dem Internetcafe und der Eckkneipe. Die Polizei schreitet teilweise erst nach 30-40 Minuten ein. Wenn die Randalierer nicht schon weg sind, interessieren sie sich auch kaum für die Polizeibeamten. Die Polizei ist sehr höflich und fordert die Randalierer mit Worten auf wie „Es wäre schön, wenn..:“ den Platz zu räumen.Nachdem der Migrantenmob dann in die Buerer Straße ausweicht und wartet, bis die Beamten wegfahren, wird sich wieder vor dem Internetcafe positioniert und weiter randaliert.Neben „Showkämpfen“, die auf dem „Handy“ aufgenommen werden, kann man u.a. auch verschiedene „Dinge“ gegen Geld erwerben.Interessant ist die Stellungnahme bzw. Meinung des Ordnungsamtes.„Man kann ja die Polizei rufen.“, war die Antwort auf die Frage, was man gegen die ständige Lärmbelästigung machen könnte.Der Anwohner, der Arbeitnehmer (muss z.B. morgens um 05:00 Uhr aufstehen) hat also die Möglichkeit, sich von den randalierenden Ausländer bzw. „Deutschen mit Migrationshintergrund“ in der Nacht wecken zu lassen. Danach kann er dann die Polizei rufen und wieder in Ruhe einschlafen. Ersetzt der Mob als das Sandmännchen.Es kann doch nicht sein, dass unsere Bürger sich ständig von den Chaoten geweckt werden und die Ordnungsdienste schauen nur zu.Mittlerweile bekommen wir Zustände wie in Südafrika in Deutschland; wenn man als Beamter aber nur am Schreibtisch sitzt, bekommt man so etwas nicht mit.Pro NRW fordert ein stärkeres Einschreiten gegen die nächtlichen Randalierer!Gelsenkirchen, den 10.06.2008
